Bin ich demnächst verdammt zu bloggen?

Achim B. C. Karpf am 17. Februar 2015
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Blogs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit: von Privatpersonen bis hin zu Unternehmen ergreifen viele Menschen die Chance, mehr von sich zu erzählen, um so den eigenen Onlineauftritt abzurunden. Besonders aus Unternehmenssicht kann es durchaus sinnvoll sein, einen Unternehmensblog aufzubauen und so Geschichten zu erzählen, die über die eigentlichen Produkt- und Werbebotschaften hinausgehen.

Wofür brauche ich einen Unternehmensblog?

Oft steht hinter dem Unternehmensblog das Ziel die eigene Bekanntheit zu steigern, neue Kunden zu generieren und die Konkurrenz auszustechen. Ein erfolgreicher Corporate Blog bedarf gründlicher Vorbereitung. Er sollte  Teil einer Content Marketing Strategie sein, die sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzt. So sollen bereits bestehende und potentielle Kunden mit relevanten, interessanten und nützlichen Inhalten versorgt werden. Insgesamt bietet ein Blog viel Gestaltungsfreiheit und die Möglichkeit neue und kreative Ideen umzusetzen und die Nutzer direkter einzubinden.

Kann ich wirklich mit einem Blog Kunden gewinnen?

Einen Blog für Kundengewinnung und Unternehmenskommunikation zu nutzen, funktioniert unter der Voraussetzung, dass er konsequent mit für die Zielgruppe relevanten Inhalten bestückt wird. Dafür ist eine Content-Planung nötig, für die es einige nützliche Regeln gibt: Die Frequenz-Regel, die 80/20-Regel und die Cocktail Party Regel.

Die Frequenz-Regel besagt, dass es von Vorteil ist, den Unternehmensblog mindestens zwei Mal pro Woche mit neuen Textbeiträgen zu füllen. Besonders wenn der Blog noch neu ist, ist es empfehlenswert, öfter als zwei Mal die Woche neuen Content zu platzieren, um so die Besucher an die Seite zu binden. Hinter der 80/20-Regel steckt die Idee, dass 80 % des Blog-Inhaltes für die Besucher verfasst sein soll. Die verbleibenden 20 % des Contents können sich um das Unternehmen selbst drehen. Die Cocktail Party Regel besagt, dass es sinnvoll ist, die Besucher aktiv in den Blog einzubinden. Dazu können Aufhänger aller Art verwendet werden. Wichtig ist auch die Verlinkung: Neben den eigenen auch fremde Inhalte verlinken und so den eigenen Content ergänzen.

 

Nach der Vorbereitung

Ist die Vorbereitungsphase erfolgreich abgeschlossen, ist es an der Zeit die eigentlichen Inhalte zu produzieren. Dies kann in einer wiederkehrenden Routine folgender vier Phasen erfolgen:

 

1.   Planung

2.   Produktion

3.   Veröffentlichung und Verbreitung

4.   Analyse

 

In der ersten Phase der Planung sollten z. B. Fragen nach den Unternehmenszielen, der Zielgruppe und ihren Bedürfnissen, den richtigen Keywords und Kommunikationskanälen beantwortet werden. Bei der Produktion geht es natürlich an das Schreiben selbst, wobei die Interessen der Besucher des Blogs im Vordergrund stehen. Je höher die Qualität des Inhalts ist, desto höher ist die Konversionsrate und die Wahrscheinlichkeit neue Kunden zu gewinnen. Gehen wir an die dritte Phase der Veröffentlichung und Verbreitung: Wenn der Inhalt schließlich veröffentlicht werden soll, ist es wichtig, diesen über alle von der Zielgruppe nutzenden Kommunikationskanäle zu verbreiten. Und die letzte Phase besteht aus der Analyse des bereit gestellten Contents. Die Reflexion über die bereits erstellten Inhalte sichert die Qualität für die nächsten. Was hat also besonders gut funktioniert und was nicht? Insgesamt werden die hier beschriebenen Phasen immer wieder durchlaufen und tragen wesentlich zum Erfolg eines Unternehmensblogs bei.

 

Der NetPress Tipp:

Gehen Sie struktriert mit Corporate Blogging um und wenden Sie die Frequenz-, 80/20 und die Cocktail Party Regeln an. Holen Sie sich Tips für die Erstellung von erfolgreichen Content.

 

HubSpot Handbuch Content Marketing

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Topics: Content Marketing, Social Media

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