Buyer Persona: Lieber User, wer bist Du?

Francois Benner am 9. April 2015
Folgen Sie mir auf:

Fotolia_53830161_S 

Der User ist ja bekanntlich anonym. Das ist jedoch keine gute Ausgangssituation für eine Marketingkampagne, deren Erfolg eng von der zielgerichteten Ausrichtung abhängt. Deshalb sollte man eine Buyer Persona anlegen. Aber was ist das?

Eine Buyer Persona spiegelt den Ideal-Kunden eines Unternehmens wider. Es ist sozusagen ein Kundenprofil und spielt eine wichtige Rolle im Content und Inbound Marketing. Damit ein solches Kundenprofil erstellt werden kann, muss der User, der sich auf Ihrer Website aufhält, analysiert werden. Das bezieht natürlich auch reale Kundenerfahrungen sowie Kundenmitteilungen mit ein.

Was bringen mir Buyer Personas?

Mit Hilfe des Buyer Persona Profilings ist es möglich, die wahren Interessen und tatsächlichen Problemstellungen realer Kunden herauszufinden. Ein solches Kundenprofil steht damit im Zentrum einer strategischen Marketingplanung und trägt wesentlich zum Erfolg von Marketingmaßnahmen bei.

Zudem haben präzise Persona-Profile eine positive Auswirkung auf den Marketing ROI. Durch das Wissen über die Interessen und Probleme des Kunden kann man ihn auf seiner Customer Journey gezielt begleiten. Seine Bedürfnisse werden angesprochen und damit ist das Marketingbudget richtig investiert.

Auch der Content kann jetzt zielgenau produziert werden, denn mit der Buyer Persona weiß man, wonach der Kunde sucht.  Besonders die drei Faktoren Demografie, Bedürfnisse und Verhalten spielen bei der Untersuchung der Buyer Persona eine zentrale Rolle. Je detaillierter die Analyse erfolgt, desto präziser lässt sich der Content und zum Beispiel auch das Webdesign erstellen. Sehen wir uns also die drei Faktoren nochmal genauer an:

1.) Demografie

Wer sind Ihre potentiellen Kunden? Damit fragen Sie unter anderem nach Beruf, Zivilstand, Geschlecht und Alter, der Rolle im Unternehmen und dem Unternehmen selbst. Besonders, wenn Sie die Daten zur B2B-Kommunikation verwenden, sind Informationen zur Funktion Ihrer Kunden im Unternehmen interessant.

Jemand in einer höheren Position mit viel Fachwissen, benötigt eine ganz andere Ansprache. Das Wissen über demografische Fakten hilft Ihnen somit, Ihre Kundenkommunikation zu verbessern. Wenn Ihre Zielgruppe nicht nur aus einem Kundentyp besteht, dann hat Ihr Unternehmen wahrscheinlich mehr als nur eine Buyer Persona. Mit diesem Wissen können Sie intelligente Kommunikationsstrategien entwickeln.

2.) Bedürfnisse

Nach welchen Informationen suchen Ihre Kunden, welchen Content schauen sie auf Ihrer Webseite an? Versuchen Sie, die Bedürfnisse und Probleme Ihrer Interessenten zu verstehen. All diese Daten schärfen das Profil – also die Buyer Persona – und helfen Ihnen herauszufinden, welche Kundenwünsche Sie mit Ihrem Content erfüllen sollten. Dann wissen Sie auch, welche Angeboten und welche Services, beispielsweise Tutorials oder Downloads, für Ihre Kundengruppe sinnvoll ist.

3.) Verhalten

Wie sieht ein Tag im Leben Ihrer Kunden aus? Hier stellt sich die Frage nach dem Alltag sowie der Freizeit Ihrer Kunden, aber auch nach Informationen zu den recherchierten Produkten, ihrem Onlineverhalten sowie den Tools oder Kanälen, die sie zur Problemlösung verwenden. Diese Frage ist die wichtigste, denn wenn sie wissen, wie sich Ihre Kunden verhalten, können Sie Ihren Content genau dort platzieren, wo ihn der Kunde auch sieht!

Fazit

Eine Buyer Persona ist viel mehr, als nur ein langweiliges Profil. Sie erhalten dadurch alle Informationen zu den Wünschen und Bedürfnissen Ihres Kunden. Damit können Sie viel zielgerichteter agieren und die Conversions nach oben treiben!

 

Unser NetPress-Tipp

Ein ausführliches Persona-Profiling ist aufwendig und kann einige Wochen dauern. Gehen Sie es trotzdem gleich an und legen Sie ein besonderes Augenmerk auf das Verhalten des Kunden. Für Unternehmens- und Content-Entscheidungen ist es ausschlaggebend!

Topics: Content Marketing, Social Media, buyer persona, Customer Journey

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de