Content Marketing für Einsteiger

Friederike von Hundelshausen am 20. August 2015

Content Marketing Mitarbeiterin 

Content Marketing ist neu für Sie? War es für mich auch, als ich vor drei Wochen als Praktikantin bei NetPress begann. Mittlerweile habe ich verstanden, worum es dabei geht. Content Marketing ist ein Teil von Inbound Marketing. Durch Content Marketing neue Leads generieren – was sich so kryptisch anhört – ist jetzt ein Trend, um den man in der digitalen Welt von heute nicht herum  kommt.

Das klassische Outbound-Marketing, das den potentiellen Kunden ungebeten hinterherläuft und nicht nur jenen, sondern überflüssigerweise gleich auch noch zig anderen, verliert zunehmend an Bedeutung. Ausgehend von Amerika drehen die Marketer den Spieß nun auch hierzulande erfolgreich um. Denn mit Content Marketing kommt der Berg zum Propheten. Content Marketing liefert statt platter Werbung hochwertige Informationen – den Content – und lockt damit die potentiellen Kunden, die genau diesen Content suchen. Das Schöne an der Sache: anders als im klassischen Marketing, ist der Streuverlust sehr gering. Die Kunden kommen freiwillig und dank Landing Pages geben Ihnen im Idealfall auch noch ihre Kontaktdaten (Lead Generierung), die dann als wertvolle Leads direkt in Ihre Kundendatenbank einfließen.

Dadurch können Sie z.B. das Nutzerverhalten Ihrer potentiellen Kunden studieren und sie gezielt kontaktieren, um eine Kaufentscheidung herbeizuführen (Lead Nurturing). Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. In seiner Bedeutung nicht zu vernachlässigen ist auch der Einsatz des Content Marketings zur Imageförderung. Ein Unternehmen kann seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen, indem z.B. auf Social Media Kanälen oder einem Blog auf der Unternehmens-Homepage den Kunden Einblick in das Unternehmen und seiner Mitarbeiter gewährt wird, oder das Engagement bei gemeinnützigen Organisationen kommuniziert wird.

 

Die praktische Umsetzung

Content Marketing hat Tiefgang und macht Spaß, denn ein potenzieller Kunde sucht und findet nicht nur Ihre redaktionell aufgearbeiteten Inhalte, er stellt Ihnen darüber hinaus auch noch freiwillig seine Kontaktdaten zur Verfügung. Genau das schafft Content Marketing. Nicht schlecht, oder? Und wie funktioniert's? Sie müssen zunächst Ihre Zielgruppe kennen. Wer ist Ihr Kunde? Was will er und was können Sie ihm bieten? Will Ihr Kunde eine Maschine kaufen und Sie verkaufen derartige Maschinen? Prima.

Die gemeinsame Schnittmenge ist da. Und diese Schnittmenge gilt es grundsätzlich herauszufinden. Sie ist der Schlüssel zum Erfolg. Ihr Kunde braucht Informationen und dafür wird er im Internet recherchieren. Locken Sie den Kunden mit Ihrem Wissen – dem Content – und er wird kommen, denn er ist auf der Suche danach. Wenn Sie informativ über derartige Maschinen schreiben und zusätzlich die langfristig garantierte Ersatzteillieferung, die nur Ihre Firma anbietet hervorheben (Ihr USP), dann stellen Sie dem Kunden wertvolle Informationen zur Verfügung, die er für seine Kaufentscheidung braucht. Um an die gewünschten Kundendaten heranzukommen, beenden Sie Ihre Beiträge stets mit einem Call-to-Action-Button, der zu einer Landing Page führt. So kriegen Sie ihn, den Lead, den potentiellen Kunden. Entscheidend ist zudem, wo Sie Ihren Content im Netz platzieren, denn das World Wide Web ist groß. Wo findet Ihre Zielgruppe Ihren Content? Und last but not least: Wenn Sie ihn haben, den qualitativ hochwertigen Lead, machen Sie was draus! Monitoring Tools helfen dabei.

 

Wohin mit dem Content

Content Marketing geht somit weit über Social Media Marketing hinaus. Denn die sozialen Netzwerke sind nur Mittel zum Zweck: Ihr Kunde soll Ihren Content finden. Die Unternehmens-Homepage ist eine Möglichkeit. Ein regelmäßig gepflegter und neu bestückter Blog bietet sich hier z.B. an. Darüber hinaus stellt sich jedoch die Frage: Wo können Sie Ihre Kunden noch erreichen? Welche Diskussionsforen, Plattformen, Portale oder Interessengruppen nutzen sie? Die einzelnen Netzwerke haben jeweils ihre ganz eigene Usergemeinde.

Eine genaue Analyse ist das A und O. Die Vielfalt an Publikationsmöglichkeiten ergibt sich auch aus dem Umfang des Contents selbst. Komplizierte technische Zusammenhänge lassen sich nicht in einem Blogbeitrag, geschweige denn in einem Tweet mit 140 Zeichen erklären. Hier bieten sich White Paper und E-Books an. Insgesamt kann man sagen, der Mix macht´s, denn in einem Tweet kann ebenfalls Mehrwert für den Kunden stecken. Nutzen Sie auch Bilder, Videos, Podcasts oder Infografiken. Content Marketing eröffnet Ihnen ganz neue Chancen um Ihren Kunden zu erreichen und mit Ihnen auch in Kontakt zu bleiben. 

marketing Handbuch content strategie Bildquelle: goodluz (c) Adobe Stock

 

Topics: Content Marketing, Social Media, Inbound Marketing, Landing Page

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