Die CEBIT erfindet sich neu – das Thema Digitalisierung bleibt

Achim B. C. Karpf am 8. Juni 2018
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CEBIT 2018 - Digitale TransformationDie CEBIT will jünger werden. Nicht mehr nur Fachmesse will sie sein, sondern ein Ideen-Festival mit Themen, die technikaffine Millenials ansprechen. Von Virtual Reality, Blockchain, Drohnen oder künstlicher Intelligenz handeln viele Workshops und Vorträge. Konzerte, darunter von Mando Diao und Jan Delay, ergänzen das umfangreiche Konferenzprogramm. Das Vorbild ist South by South West, das hippe Kultur- und Technologie-Festival in Austin, Texas, bei dem im Frühling unter anderem Tesla-Gründer Elon Musk auftrat.

 

So klug und notwendig dieser Relaunch ist, das Thema, das die meisten Aussteller und Besucher umtreibt, bleibt gleich: die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft. Was damit gemeint ist, ist jedoch noch nicht allen Entscheidern in vollem Umfang bewusst.

Diskrepanz zwischen Eigenwahrnehmung und Realität

Das zeigte zuletzt eine repräsentative Umfrage der Digitalberatung etventure und des Marktforschungsinstituts GfK unter deutschen Großunternehmen mit über 250 Millionen Euro Umsatz. Zwar gehört bei zwei Dritteln der Befragten die digitale Transformation zu den wichtigsten Firmenzielen. Den Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle nennt aber nur jeder dritte Befragte als Ziel. Jeder zweite Teilnehmer sieht seine Branche im Umbruch, aber nur jeder fünfte glaubt, dass sein eigenes Unternehmen davon betroffen ist. Fazit: Viele Führungskräfte deutscher Unternehmen nehmen die Digitalisierungs noch nicht richtig ernst.

Eine objektive Einordnung des Status Quo liefert dagegen die gerade erschienene Kurzfassung des Monitoring-Reports Wirtschaft Digital 2018, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellt worden ist. Danach stagnierte der Digitalisierungsgrad deutscher Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr bei 54 (von hundert möglichen) Punkten, nachdem er von 2016 auf 2017 sogar um einen Punkt gesunken war. Einer der wenigen Lichtblicke ist die Entwicklung in der Industrie, deren digitaler Reifegrad kontinuierlich steigt – zuletzt von 42 auf 45 Punkte. Vor allem bei der Digitalisierung interner Prozesse, der Nutzung digitaler Geräte und dem Einsatz digitaler Infrastrukturen haben Industrieunternehmen Fortschritte gemacht.

Wer sich auf der CEBIT umschaut, merkt schnell, dass vor allem die Digitalisierung der Herstellung ein großes Thema ist. Die Stichworte lauten hier Robotik, Automatisierung, Internet der Dinge und Industrie 4.0. Die Kosten der Digitalisierung sind hier leicht zu rechtfertigen: Firmen, die günstig, flexibel und effektiv produzieren, werden sich leichter tun, am Weltmarkt zu bestehen.

Digitales Marketing – auch für Industrieunternehmen

Dass Industrieunternehmen auch von der Digitalisierung des Marketings und des Vertriebs profitieren, ist vielen Führungskräften dagegen noch nicht bewusst. Dabei spielt digitales Marketing gerade im B2B-Bereich, wo der Kundenkreis oft auf wenige Branchen oder Unternehmen beschränkt ist, seine Vorteile aus. Auf der Grundlage der Nutzerdaten, die sich im Internet leicht sammeln lassen, lassen sich einzelne Kunden zielgenau ansprechen. Mit Marketingplattformen wie der von Hubspot können Unternehmen den Weg eines Kunden von der ersten Google-Suche bis zum Vertragsabschluss oder Kauf verfolgen und ihr Marketing auf sie abstimmen, so dass es nicht verpufft, sondern sich direkt in den Umsätzen niederschlägt.

Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, kann NetPress gerne auf der CEBIT besuchen.

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Topics: Digitale Transformation, Digitalisierung, CEBIT

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