Digitale Welt: 10 todsichere Prognosen für 2020

Norbert Diedrich am 7. Januar 2016

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In vielen Prognosen und Zukunftsvisionen geht es immer wieder um das Jahr 2020. 2020 ist das neue 2010. Warum also mit Prognosen für 2016 aufhalten? Die Welt wird eine andere sein – glaubt man den globalen Erfolgen disruptiver Konzepte wie airbnB oder Uber. Fintech scheint gerade die nächste Welle derartiger Veränderungen einzuläuten. Spekulationen, Prognosen, Weissagungen sind immer Content von heute, an die übermorgen kaum noch einer denkt. Also lehnen wir uns mal ein bisschen aus dem Fenster...

  1. Alle verfügbaren Kundendaten sind gesammelt. Die wichtigsten Erkenntnisse zum Customer Lifecycle sind gewonnen. Neue Daten in relevantem Umfang gibt es nicht mehr, können aber im Vorgriff auf kommende Generationen vorbestellt werden.
  2. Die neue Generation von Laptops und Tabletphones arbeitet nur noch mit Sprachsteuerung und Eyetracking. Die letzten Tastaturen sind aus den Regalen verschwunden.
  3. Der neue implantierte Smartchip steuert online alle Bereiche des Lebens – Haus, Auto, Konten, Arbeit, Versicherungen, Onlinekommunikation und andere. Die letzten Smartphones laufen aus, es gibt keine extra Karten wie EC-Karten mehr.
  4. Instagram und das fast vergessene Pinterest sind zu Bilder-Wüsten verkommen. Viel bunt aber kein Content und kein Dialog. Kommerziell gefloppt.
  5. Unternehmenskommunikation in Social Media läuft vollautomatisch - in Redaktionstools generierte Texte oder Posts mittels Stichworteingabe sowie passende Kommentare und Antworten. Niemand ist mehr auf den tatsächlichen Portalen unterwegs.
  6. Google wird die größte Online-Bank.
  7. YouTube schließt seinen offenen Web-Kanal und wird Pay-Portal. Genau wie Facebook.
  8. Die Zeit der neuen großen Social Media-Portale ist vorbei. Keiner der Facebook-Klone konnte sich am Markt durchsetzen. Entsprechende Startups gelten im Business als „Unberührbare“.
  9. Die Online-Drohne von Amazon ist der Verkaufsschlager zum Weihnachtsgeschäft. Man kann sie mit Themen und Wünschen vorprogrammieren. Sie ruft automatisch Websites und Onlineshops auf, vergleicht Angebote, berücksichtigt bis zu 500 individuelle Kaufkriterien und steuert bei Kaufprozessen automatisch den Geldfluss – in Echtzeit.
  10. Einige Unternehmen starten ein Pilotprojekt, bei dem sich Mitarbeiter in gemeinsamen Räumen oder Etagen treffen, um dort zu arbeiten. Sie nennen es: Arbeitswelt 5.0.

Und was denken Sie? Welche Trends könnten sich noch entwickeln?

Headerbild: Fotolia / Olivier Le Moal
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Topics: Marketing, digital, Mobile

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