Inbound Marketing – eine Strategie, die Ihr Business beflügelt

Thomas Fischer am 18. Juni 2018

Sie haben bereits einiges über Inbound gehört oder gelesen, sind aber von der positiven Wirkung auf Ihr Unternehmen noch nicht 100%ig überzeugt? Vielleicht stagniert Ihr Umsatz oder geht gar zurück, weil Ihre Marketing-Strategie nicht so läuft wie geplant? Ändern oder optimieren Sie Ihre Marketing-Strategie und gehen Sie mit Inbound Marketing und Unterstützung von HubSpot auf Erfolgskurs.

Fotolia_73887189_XS_SucheBeim traditionellen Marketing geht es für Unternehmen hauptsächlich darum, Kunden zu finden. Dabei kommen Methoden zum Einsatz, die für die meisten Kunden störend sind, beispielsweise Kaltakquise, Printwerbung, TV- und Radio-Spots und – besonders lästig – Spam-Mails. Störend deswegen, weil diese Form des Marketings Kunden in ihrer Tätigkeit ungefragt unterbricht und sich schlichtweg nur an den Bedürfnissen der Marketer orientiert. 

lnbound Marketing stellt dieses Modell komplett auf den Kopf. Es steht für eine grundlegende Änderung der Art und Weise, wie Marketing funktioniert. Hier geht es vielmehr darum, potenziellen Kunden selbst die Entscheidung zu überlassen. Dafür ist es wichtig, dass Sie den Kunden zum einen interessanten und hilfreichen Content bieten und zum anderen, dass der Kunde Sie auch findet.

Dieser Ansatz ist besonders kundenorientiert und damit für den Kunden auch überaus hilfreich. Und Hand aufs Herz: Würden Sie nicht auch lieber mit Unternehmen zu tun haben, die genau Ihre Bedürfnisse in den Vordergrund stellen, anstatt immer nur die eigenen? 

Das Prinzip ist dabei recht einfach. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist: Ziele setzen, Grundlagen schaffen, Prozesse automatisieren und Ergebnisse analysieren. Die Software-Plattform HubSpot unterstützt Sie dabei.

 

Ziele fürs Inbound Marketing setzen

Der erste Schritt zur Erstellung einer Inbound-Marketingstrategie ist die Definition Ihrer Geschäftsziele. Erarbeiten Sie dafür einen Plan, der Ihren Weg vom Start bis zum Ziel beschreibt. 

Setzen Sie dabei auch Wegpunkte und definieren Sie die KPIs. So sehen Sie, wie sich Ihre Inbound-Marketingkampagne entwickelt. Analysieren Sie zudem Ihre Mitbewerber, um realistische und erreichbare Ziele zu schaffen.

Um eine maßgeschneiderte Strategie zu entwickeln, spannen Sie dafür Ihr gesamtes Team ein. Identifizieren und beschreiben Sie gemeinsam Ihre idealen Kunden (Buyer Persona), besprechen Sie die wichtigsten Kennzahlen, Ihre Umsatzziele sowie Ihren Verkaufsprozess.

 

Grundlagen schaffen

Nachdem Sie Ihre Buyer Persona definiert haben, finden Sie heraus, wie diese nach Content suchen. Im Ergebnis wissen Sie, welche Begriffe und Phrasen Sie als Schlüsselwörter (Keywords) im Content verwenden müssen, um die richtigen Besucher auf Ihre Webseite zu locken.

Denken Sie dabei auch an die Suchmaschinenoptimierung – SEO (Search Engine Optimization). Sie besteht aus allen Faktoren auf einer Webseite, die das Ranking der Suchmaschinen beeinflussen. Um für die in Ihrer Keyword-Strategie gewählten Keywords gefunden zu werden, ist es wichtig, jede Seite, die auf Ihrer Website erstellt wird, zu optimieren. Alle Seiten sollten das entsprechende Schlüsselwort innerhalb des Inhalts, der Seiteneigenschaften und der Bild-Tags enthalten.

redaktionsplanZu den Grundlagen gehört zudem ein Redaktionsplan. Der stellt sicher, regelmäßig Content zu veröffentlichen und zu bewerben. Zudem erleichtert er, Inhalte zu planen, von bevorstehenden Produkt- oder Serviceeinführungen zu profitieren und die Disziplin im Team zu fördern.

Ein weiterer wichtiger Teil der Grundlagen im Inbound Marketing ist das Bloggen.
Wenn Sie den passenden Inhalt bloggen, kommen relevante Besucher auf Ihre Website und steigern den Traffic. Der Schlüssel ist es, Inhalte rund um Ihre Buyer Personas mit deren Schmerzpunkten und mit den wichtigsten Branchen-Themen zu erstellen. Kontinuität hat dabei hohe Priorität. Je häufiger Sie bloggen, desto mehr Besucher werden Sie anziehen 

Einen hohen Stellenwert nehmen die verschiedenen Social Media-Kanäle ein. Sie fungieren als Gateway für potenzielle Interessenten, um Ihre Website zu finden. Daher ist es wichtig, in diesem Bereich präsent, aktiv und engagiert zu sein. Zudem ermöglicht Ihnen die gemeinsame Nutzung von Inhalten auf all Ihren Social Media-Konten, Ihr Publikum auf mehreren Kanälen zu erreichen – Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn.

Premium-Inhalte wandeln Besucher in Leads auf Ihrer Website um. Insbesondere die Premium-Inhalte sind Angebote, die Ihrer Zielgruppe einzigartige Informationswerte bieten. Viele Besucher sind bereit, für diese Inhalte ein Formular mit ihren Kontaktdaten auszufüllen. Beispiele für Premium-Inhalte sind E-Books, Webinare, Whitepapers und Case Studies.

 

Prozesse automatisieren

Workflows im Inbound Marketing sind mehr als nur Werkzeuge der Leadpflege. Sie helfen, gängige Marketingprozesse zu automatisieren, indem sie Leads auf effiziente Weise auf ihrem Lebenszyklus begleiten. Das Versenden von Marketing-E-Mails, das Ändern von Kontakteigenschaften und das Versenden interner Benachrichtigungs-E-Mails sind mit Workflows effektiv möglich. Zudem bringen sie den Vermarktern die gleiche Art von Automatisierung, die ein ausgeklügeltes CRM-System dem Vertrieb bietet.

Das Closed-Loop-Reporting lässt den Vertrieb darüber berichten, was mit den vom Marketing zur Verfügung gestellten qualifizierten Leads passiert ist. Das hilft, die besten und schlechtesten Lead-Quellen besser zu verstehen. Mit dem Closed-Loop-Reporting sind Sie in der Lage, strategischer für die Zukunft zu planen, indem Sie sich auf Ihre besten Lead-Quellen konzentrieren.

Inbound erlaubt es, Ihre Kunden bedarfsgerecht in Listen zu unterteilen und eine Marketing Automation zu implementieren. Hier lassen sich auch Informationen über zusätzliche Bedürfnisse Ihrer Kunden hinterlegen. Vielleicht ergibt sich daraus die Möglichkeit des Cross-Sellings, ohne dass Ihr Kunde sich dessen bewusst war. Diese Funktion stellt zudem sicher, dass Ihre Kunden umfangreich über Ihre Produkte und Dienstleistungen informiert sind.

 

Ergebnisse analysieren

reportingDie Analyse Ihrer wichtigsten Marketing-Benchmarks ist der Schlüssel für Ihre weitere Inbound-Marketing-Strategie. Die Kennzahlen zeigen beispielsweise die Kundenakquisitionskosten (CAC) und das Verhältnis von Kundenwert zu CAC. Darunter ist der Gesamtwert zu verstehen, den Ihr Unternehmen von einem Kunden erhalten hat, verglichen mit dem, was Sie für dessen Akquisition ausgegeben haben. So lässt sich auch der ROI eines Kunden, einer Kundengruppe und einer Marketingaktion erfahren.

Zudem ist die konsequente Durchführung einer umfassenden Analyse Ihrer Website wichtig. Werten Sie dafür die Keyword-Performance und Rankings, den organischen Such-Traffic sowie die Conversions, die Suchmaschinenoptimierung, die Blog- und Seiten-Performance, sowie die E-Mail-Klickraten aus.

Schließlich können Sie auch Ihre individuellen Geschäftsziele mit detaillierten Berichten auf der Grundlage Ihrer kundenspezifischen Leistungsindikatoren verfolgen. Konzipieren Sie Ihre Berichte so, dass sie die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb Ihres Unternehmens fördern. Diese Anpassung an Ihre Ziele und an Ihre Vertriebs- und Marketingteams ist besonders wichtig.

 

Fazit

Ihre Inbound-Marketing-Strategie richtig aufzustellen, mag ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Mit Unterstützung der Marketing-Software HubSpot gelingt Ihnen das jedoch vergleichbar schnell. Der Vorteil ist zudem, dass sich dieser Aufwand am Ende für Ihr Unternehmen auch auszahlt. So werden spürbar mehr Leads in qualifizierte Kunden für Ihre Marketing- und Vertriebsteams umgewandelt und Sie behalten darüber hinaus Ihre Kosten im Blick.

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