Mehr Leads, mehr Kunden – HubSpot und Growth-Driven Design bringen Ihre Website auf Trab

Thomas Fischer am 3. Juli 2018

Viele Unternehmen lassen ihre Webseite als starres Konstrukt über zwei oder mehrere Jahre unverändert. Das Ergebnis: sinkende Besucherzahlen und kaum noch Leads. Gerade im Marketing lassen die klassischen Methoden zur Erstellung von Webseiten zu wünschen übrig. Besser sind daher Methoden wie Growth-Driven Design in Verbindung mit HubSpot, die moderne Marketing-Strategien kennen und diese effektiv für die Websitegestaltung umsetzen.

hubspot-growth-driven-designDie Zeit vom Launch bis zum Relaunch einer Unternehmenswebsite beträgt im Schnitt zwei Jahre. In diesem Zeitraum erfolgen zumeist keine Anpassungen der Websites, die das Verhalten der Besucher flexibel berücksichtigen. Stattdessen bleibt die Seite als starres Konstrukt bestehen.

Besucher und Kunden fühlen sich früher oder später vom Inhalt Ihrer Website nicht mehr angesprochen, halten sich kaum länger auf Ihren Seiten auf und vergessen Sie im schlimmsten Fall bald. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sollten Sie schleunigst zu einer Alternative wie Growth-Driven Design greifen.

Der kleine, aber entscheidende Unterschied

Growth-Driven Design verfolgt einen ganz anderen Ansatz und erreicht damit im Vergleich zum herkömmlichen Webdesign eine wesentlich höhere Effizienz. Entwickelt wurde diese Methode vom Unternehmen HubSpot, federführend von Luke Summerfield, um die gravierenden Nachteile der herkömmlichen Websiteentwicklung zu eliminieren.

Der entscheidende Kern von Growth-Driven Design ist, dass dieser Prozess agil und iterativ ist. Im Klartext: Statt eine Website als großes abgeschlossenes Konstrukt für die nächsten Jahre online zu stellen, startet eine mit dem Growth-Driven-Design-Ansatz erstellte Seite zunächst „klein“ und entwickelt sich schrittweise weiter. Das geschieht, indem fortlaufend Erkenntnisse und Daten in die Website einfließen, die aus einer ständigen Überprüfung der Ziele, der Funktionalität, der Zielgruppe und der Performance gewonnen werden.

 

Kein Ärger, kein Stress, keine Hektik – HubSpot hat die Lösung

Ist beispielsweise ein Redesign der Unternehmens-Website geplant, schrillen bei Geschäftsführung und Marketing die Alarmglocken. Sofort kommen unangenehme Erinnerungen des letzten Redesigns in Erinnerung und die sind oft mehr als nur unangenehm. Jede Menge lief damals schief und das kann auch dieses Mal wieder passieren.

So gab es bei der Planung und bei den Kompetenzen allerhand Hickhack. Das endete zumeist in Stress und Hektik, Überschreitung der Deadlines und in technisches Last-Minute-Flickwerk. Am Ende waren dann auch noch die Kosten wesentlich höher als geplant.

All das vermeiden Sie mit der in HubSpot integrierten Growth-Driven-Design-Methode. Sie stützt sich auf zwei Phasen, die nachfolgend beschrieben sind:

Growth-Driven Design – Phase 1

website-redesign-hubspotBeim Growth-Driven Design erstreckt sich die erste Phase über einen Zeitraum von einem Monat. Sie gliedert sich in drei Hauptelemente in folgender Reihenfolge:

  1. Festlegung der Strategie
  2. Erstellung einer Wunschliste
  3. Start der Website

Die Strategie definiert zunächst die Performance-Ziele. Beim Relaunch einer Website legen Sie fest, was sich im Vergleich zur alten Website verbessern soll – je konkreter desto besser. Ist das geschehen, erarbeiten und definieren Sie die Personas. Nur so bekommen Sie eine genaue Vorstellung Ihrer Zielgruppe.

Unter Personas sind fiktive, verallgemeinerte Charaktere zu verstehen, die Ziele, Anforderungen und Pain-points so genau wie möglich abbilden. Um zu prüfen, ob Ihre Personas den reellen Kunden entsprechen, veranstalten Sie beispielsweise eine oder mehrere Umfragen unter den Besuchern Ihrer Website.

An dieser Stelle starten Sie nun eine umfassende Datenanalyse der bestehenden Website. Dieser Schritt ist die Basis für Verbesserungen auf der Site.

Mit diesen Ergebnissen lässt sich nun eine Strategie für die gesamte Website inklusive aller Unterseiten festlegen. Behalten Sie dabei immer das Ziel in den Augen, den Besucher Ihrer Website bestmöglich anzusprechen und zu aktivieren. Denn dann wird er auch ein Lead und letztendlich Ihr Kunde.

Im zweiten Schritt entwickeln Sie gemeinsam mit Ihrem Team eine Wunschliste. Bei dieser Ideenfindung ist Kreativität ohne Einschränkung gefragt. Führen Sie dazu ein bis zwei Brainstormings durch. Ideen können alle Bereiche abdecken, von Eigenschaften der Website übers Design bis hin zum Content. Am Ende sollten 50 bis 150 Ideen für die Website auf der Wunschliste stehen.

Aus diesen Punkten erarbeiten Sie einen Extrakt, der entsprechend Ihrer Strategie den größten Nutzen hat. Dabei sollten Sie sich bei jedem Punkt dessen Wirkung bewusst sein und sich darüber hinaus klar machen, wie er sich auch messen lässt. Unterm Strich sollten von allen Punkten rund 20 Prozent übrig bleiben.

Vergessen Sie auch nicht, den Aufwand abzuschätzen, der für die Umsetzung erforderlich ist sowie wann die Umsetzung als abgeschlossen zu betrachten ist. Das ist vor allem daher wichtig, damit die Website zeitnah und mit den richtigen Eigenschaften als „Startrampe“ online gehen kann. Zugleich bildet die Seite die Basis für die zweite Phase der Growth-Driven-Design-Methode.

Für die Startrampe selbst nutzen Sie einfach Ihre bewährte Webdesign-Umgebung. Die restlichen Punkte Ihrer Wunschliste filtern Sie danach, was später noch in die Website einfließen soll oder was weniger relevant erscheint.

Growht-Driven Design – Phase 2

An dieser Stelle ist Ihre neue Website bereits live gegangen und ist bereit, in der jetzt beginnenden zweiten Phase kontinuierlich optimiert zu werden. Das geschieht in vier aufeinanderfolgenden Schritten, die sich ständig wiederholen:

  1. Planen
  2. Entwickeln
  3. Lernen
  4. Transferieren

Ziel des Planens ist es, dass die Website eine bessere Conversion und eine immer genauere Fokussierung auf die Besucher erreicht. Zudem sollen hier passende Assets für die Lead-Generierung entstehen. Analysieren Sie dafür die Messergebnisse zur Websiteperformance und leiten Sie daraus Maßnahmen zur Optimierung Ihrer Website ab. 

Behalten Sie dabei immer die zuvor gesteckten Ziele im Blick. Auch die erarbeitete Wunschliste darf nicht vergessen werden. Ergänzen Sie die Liste um neue Punkte, die sich aus der Analyse der Messergebnisse ergeben. Bewerten Sie die bisher noch nicht umgesetzten Punkte nach ihrer Relevanz für die weitere Optimierung der Website.

Alle in der Planung ermittelten Maßnahmen setzen Sie beim Entwickeln in Sprints um. Experimentieren Sie dabei und ermitteln Sie den Nutzen durch Messungen. Daraus lassen sich dann wieder neue Erkenntnisse sammeln. Starten Sie dafür eine Marketing-Kampagne, um gezielt Traffic auf die neuen Eigenschaften der Website zu lenken. Das hat den Vorteil, dass Sie zugleich mehr Datenmaterial zur Auswertung bekommen.

Die Lernphase ist dafür da, Ihre Annahmen aus der Planungsphase zu überprüfen. In der Transferphase übertragen Sie dann alle gewonnenen Erkenntnisse auf die anderen Bestandteile Ihres Unternehmens wie Marketing und Sales. Ist das erledigt, startet die zweite Phase mit seinen vier Schritten wieder von vorn.

Fazit

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Der Growth-Driven-Design-Prozess lässt Ihre Website beständig wachsen, so dass sie sich kontinuierlich dynamisch weiterentwickelt. Zugleich verbessert sich dadurch die Performance. Weniger effektive Eigenschaften lassen sich schnell erkennen und optimieren oder komplett umstrukturieren.

Der immer wieder neu durchlaufende Zyklus in der zweiten Phase sorgt dafür, dass Ihr Team seine Effizienz und sein Know-how stetig verbessert. Schließlich lernt es mit jedem Zyklus dazu. Da Sie nun stets neue und immer bessere Informationen über Ihre potenziellen Kunden und deren Aktivitäten erhalten, werden Ihre Marketingziele erreicht. Ihr Unternehmen profitiert von einer wesentlich besseren Lead-Generierung und wird zukünftig mehr Leads zu Kunden konvertieren.

25 Must Haves für Ihre Website



Topics: HubSpot, Webseite, Growth Driven Design

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