Nimmt Ihr Vertrieb Social Media Monitoring ernst?

Alexandra Jensen am 21. Mai 2015
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Das Web 2.0 hat nicht nur das Surf-Verhalten der Leute beeinflusst und die Kommunikation untereinander verändert. Es bietet auch eine Fülle an neuen Möglichkeiten in B2B- und B2C-Beziehungen, die manche Unternehmen noch gar nicht richtig ausschöpfen. Mit der richtigen Social Media Strategie und der Nutzung der zahlreichen Social Media Kanäle lässt sich bequem vom Büro aus mit vergleichsweise geringem Aufwand eine große Reichweite erreichen und spart Kosten, die sonst für großflächige Werbung aufgebracht werden müssten.

 

 

Das Kaufverhalten der Menschen hat sich verändert und spielt sich zunehmend vor dem Bildschirm ab. Denselben Weg muss der Vertrieb nehmen, wenn er mit der Zeit gehen will. Der offene Dialog, der über Social Media Kanäle stattfindet, bietet dabei in vielerlei Hinsicht Vorteile – für beide Seiten.

 

Der Kunde hat die Chance, überall mitzureden und das Unternehmen erreicht auf einfache Weise ein großes Publikum. Besonders kleinere Unternehmen mit 10 oder weniger Angestellten profitieren davon. 62% solcher Firmen geben an, dass die Nutzung sozialer Medien die Marketing-Ausgaben kürzen konnte. 92% der Befragten gaben sogar an, dass bereits ein Aufwand von 6 Stunden pro Woche reiche, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren.

 

Wie nutzt man die verschiedenen Social Media Kanäle?

LinkedIn, Xing, Twitter oder der Marktführer Facebook sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten, Inhalte in sozialen Medien zu verbreiten. Es ist allerdings nicht nötig, jeden Social Media Kanal zu nutzen, denn jeder muss für sich selbst herausfinden, welche Plattform(en) für die relevante Zielgruppe geeignet ist.

 

Hierbei helfen Social Media Tools wie zum Beispiel Hootsuite, Talkwalker oder Socialbakers, die das Monitoring über online Gesprächsthemen und Trends übernehmen. So kann sondiert werden, worüber die Leute reden, was sie über dieses oder jenes Produkt denken, und sie stellen vor allem auch Fragen, die beantwortet werden wollen. Dies ist der perfekte Einstieg, um mit dem potenziellen Kundenstamm in Dialog zu treten und auf sich aufmerksam zu machen. Ganz generell empfehlen sich in B2C-Beziehungen vor allem Facebook und Twitter, um potenzielle Kunden abzuholen.

 

Über Umwege zum Verkaufserfolg

Wichtig ist dabei, nicht zu schnell mit der Tür ins Haus zu fallen. Vielmehr sollte aus der eigenen Erfahrung geschöpft werden, um Tipps zu geben und dabei Kompetenz zu beweisen. Dadurch wird eine Vertrauensbasis geschaffen und man erarbeitet sich einen guten Ruf. Beschweren sich Kunden über ein Produkt der Konkurrenz, ist es nicht empfehlenswert, daraufhin zu schreiben „wir haben da etwas besseres“.

 

Vielmehr sollten dann Fragen gestellt und Problemlösungen angeboten werden, um eine gute Beziehung herzustellen. Wenn man sich dabei geschickt anstellt, kann man das eigene Produkt in vorteilhaftem Licht darstellen und die Zeit für den Verkauf ist gekommen. Mit einer treuen Community im Rücken geht das Ganze natürlich wesentlich einfacher und ganz nebenbei hat man sich noch einen Namen gemacht.

 

Unser NetPress Tipp:

Hören Sie zunächst nur zu und lernen Sie. Mit dem Einsatz eines Social Media Monitoringstools machen Sie den ersten Schritt in Richtung profesionnellen Monitoring und sammeln wertvolle Informationen, über das Verhalten Ihrer Kunden. Diese Erkenntnisse können Sie dann effektiv in Ihrer Vertriebsstrategie einbeziehen.

 

 

NetPress Social Media Strategie Workshop für KMU  

 

Topics: Social Media, Vertrieb

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