Nutzen & Zweck eines Newsletters für Ihr Unternehmen

Francois Benner am 17. November 2015
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#newsletter #bestpratciceEine Content-Strategie und hervorragende Inhalte zu Produkten und Dienstleistungen, um eine Leadgenerierung zu erreichen, sind wichtig. Um nicht zu sagen essentiell. Doch da darf die Arbeit noch nicht aufhören, denn nur darauf zu warten, dass der Content geteilt und im Netz gefunden wird, ist zu wenig. Ein Newsletter ist eine Möglichkeit, um Leads und Stammkunden direkt anzusprechen und so proaktiv tätig zu werden.

Nutzwert schaffen durch Newsletter

Zu den ältesten Online-Marketing-Maßnahmen gehört der Newsletter. Denn er bietet den direkten Kontakt zum Kunden. Warum? Ein Newsletter landet unmittelbar im Mailpostfach des Leads und wurde bewusst durch diesen angefordert. Das sollte Ihre Intention sein, wenn Sie Newsletter anbieten. Offerieren Sie so gute Inhalte, dass Ihre Leads Ihren Newsletter haben wollen, weil sie sich hier regelmäßig interessante Angebote, News und Stories erhoffen – und entsprechend auch bekommen.

Und genau dort können Sie ansetzen. Geben Sie Ihren Leads das Gefühl, mit dem Abonnieren des Newsletters in eine exponierte Situation zu kommen. Der Inhalte sollte dann auch entsprechend gut sein. Dazu zählen Angebote, die exklusiv oder zuerst den Abonnenten offeriert werden, oder News und Geschichten auf Ihren Seiten bzw. Ihrem Corporate Blog, die dort warten.

Tipp: Arbeiten Sie wie ein Journalist. Teasern Sie Ihre Newsletterinhalte an, arbeiten Sie mit interessanten Headlines und Bildern. Gerne können Sie auch mal eine ganze Geschichte erzählen. Aber achten Sie dann auf die Länge Ihres Newsletters! Seien Sie abwechslungsreich, jedoch immer exklusiv mit Ihrem Content. Der soll schließlich triggern.

Best Practises beobachten und daraus lernen

Bevor Sie einen Newsletter verfassen, überlegen Sie sich eine Strategie. Dazu gehören neben der Häufigkeit Ihres Newsletters auch der Inhalt und seine Struktur, um nur einige Beispiele zu nennen.

Doch nicht nur die inhaltlichen Überlegungen sind wichtig. Einige sehr gute Best-Practise-Beispiele sind die Newsletter von Robert Weller, Buchautor, Blogger von toushenne.de und Dozent, der Modemarke Esprit, der Kommunikationsberaterin Katharina Lewald und der Newsletter von futurebiz.

Diese Beispiele sind in ihrer Ausrichtung völlig unterschiedlich, da eigene Leistungen, Blogbeiträge, Produkte und News angeboten werden. Entsprechend ihrer jeweiligen Zielgruppen sind diese Newsletter auch aufgebaut.

Esprit arbeitet sehr bildlastig und bietet immer wieder neuste Produkte, Sales oder Rabattaktionen an.

Katharina Lewald informiert ihre Abonnenten über neue Beratungsangebote und Blogbeiträge. Sehr persönliche Texte mit Anekdoten oder Erfahrungen aus dem beruflichen oder privaten Alltag werden hier geliefert.

Robert Weller teasert seinen neusten Blogpost an und verweist auf zuvor erschienene Artikel. Sachlich und ohne persönliche Hintergründe.

Der Newsletter von futurebiz ist rein informationsbezogen. Die neusten News sind verlinkt und lediglich kurz angeteasert. Die Texte können deutsch oder englischsprachig sein. Inhalte zu Produkten oder dem Team gibt es nicht.

Was zeichnen einen guten Newsletter aus?

1. Mobile friendly

Achten Sie darauf, dass Ihr Newsletter für mobile Endgeräte optimiert ist. Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone oder Tablet zum Lesen und Arbeiten. Solche Veränderungen im Mediennutzungsverhalten sollten Sie auf dem Schirm haben und entsprechend reagieren. Dazu noch ein Tipp: Newsletter können Sie auch über Instant-Messenger wie WhatsApp versenden. Diese Kommunikationswege werden in Zukunft immer wichtiger und es lohnt sich, diese Entwicklung zu beobachten.

2. Betreffzeile

Eine gute Überschrift ist für jeden Artikel der Schlüssel zum Klicken. Genau das gleiche gilt für Ihre Betreffzeile im Newsletter. Diese sollte maximal 40 Zeichen beinhalten und klar den Inhalt des Newsletters und den Nutzen für den Leser kommunizieren. Eine Studie der NielsenNorman Groupe hat das 2014 festgestellt. Zudem empfiehlt sich, bereits in der Betreffzeile mit dem passenden Keyword zu arbeiten, um Interesse am Inhalt zu wecken.

3. Persönliche Anrede

Die oben erwähnte Studie hat auch herausgefunden, dass es nicht nötig ist, den in der Betreffzeile den Empfänger mit Namen anzusprechen. Die Abonnenten wissen, dass sie nicht die einzigen sind, die den Newsletter erhalten: „Some newsletter subject lines include the recipients’ name. Users are wary of these messages, because they know the emails aren’t written specifically for them; they realize that they are one of thousands of people receiving the same message. In most cases, the use of the recipient’s name in the subject line is unnecessary. Including another meaningful or descriptive word is a better use of the space."

4. Inhalt

Jeder Newsletter sollte individuell auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. Darum bietet es sich an, mit verschiedenen E-Mail-Listen zu arbeiten. Hier werden die Abonnenten nach ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechend eingeteilt und erhalten den Newsletter mit den für sie relevanten Informationen.

Fazit:

Ein Newsletter ist ein sinnvolles Instrument zur Kundenakquise und -bindung. Voraussetzung dafür ist eine gute Redaktion und ein zielgruppenorientiertes Handling von Newslettern. Wir von NetPress haben die Erfahrung, um Ihre Arbeit im Bereich Content-Marketing und Newsletter zu unterstützen. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

Bildquelle: Fotolia / Coloures-pic

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Topics: E-Mail Marketing

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