Social Media Tipps: Die Krux mit den Profilnamen

Kerstin Kitzmann am 2. Februar 2017
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Kennen Sie das auch? Sie möchten einer Marke bei Twitter, Facebook oder  Snapchat folgen und Sie finden den richtigen Profilnamen nicht auf Anhieb? Vor allem bei größeren Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftsbereichen oder internationalen Accounts ist das ein Problem. Mit diesen Social Media Tipps erfahren Sie, was Sie tun können, damit Sie in den Social-Media-Kanälen bestmöglich gefunden werden.

Für Unternehmen ist ihr Name, ihre Marke, ein besonders wichtiges Erkennungsmerkmal. In puncto Namensfindung kommt durch die zunehmende Bedeutung der sozialen Netzwerke, auch für den B2B-Bereich, ein neuer und entscheidender Aspekt dazu: Namen und auch ihre Erweiterungen in Bereiche oder Standorte sollten so gewählt werden, dass sich problemlos Profilnamen für soziale Netzwerke daraus entwickeln lassen. Am besten sollten diese gleich von Anfang erstellt und in der Corporate Identity festgeschrieben werden. So können sich Unternehmensbereiche oder Standorte in anderen Ländern stets danach richten. Bei der Erstellung von Profilnamen zählt vor allem Stringenz.

Namensfindung ist eine Kunst für sich

Die Stringenz von Profilnamen ist auch für bestehende Unternehmen wichtig, die ihre Social-Media-Profile erstellen oder weiter ausbauen möchten. Optimal wäre natürlich, dass Sie auf allen Kanälen gleiche Namen nutzen, inklusive gleichem Profilbild. Dann ist der Wiedererkennungswert am höchsten. Allerdings ist das je nach Name nicht immer möglich, weil er schon besetzt ist. Vermeiden Sie aber auf jeden Fall unverständliche Kürzel, die allerhöchstens firmenintern verstanden werden. Nutzen Sie Ihren Markennamen mit nachvollziehbaren Ergänzungen, die allgemein bekannt sind, zum Beispiel für die deutsche Geschäftsstelle „MarkeDeutschland“ oder sogar „MarkeD“, denn D ist für Deutschland gesetzt. MarkeMuc eignet sich für die Münchner Geschäftsstelle, wenn diese zum Beispiel einen eigenen Account hat. Was nicht geht, ist, dass „MarkeMuc“ der gesamtdeutsche Account ist, der zwar von München aus gesteuert wird, aber bundesweit gilt. Überhaupt: Ihre User werden es Ihnen danken, wenn Sie nicht 23 unterschiedliche Twitter-Accounts haben, sondern überschaubar wenige. Achten Sie also darauf, dass Sie Social-Media-Themen und auch -Zuständigkeiten im Vorfeld strategisch klar definieren. Aber auch im Nachhinein können Sie zum Beispiel Fanseiten bei Facebook problemlos zusammenführen. Es gilt: Weniger ist mehr.

Einer der wichtigsten Social Media Tipps: Stringenter Profilname

Einer der wichtigsten Social Media Tipps in diesem Zusammenhang ist, dass sich die Profilnamensfindung an der beschränkten Zeichenzahl von Twitter orientieren sollte. Maximal fünfzehn Zeichen sind dort erlaubt – kürzer ist noch besser. Bei Unternehmen mit einem langen Namen, wie zum Beispiel Fresenius Medical Care, ist dann Kreativität gefragt. Als Nutzername kann er erhalten bleiben, als Profilname muss er gekürzt werden. Grundsätzlich gilt: Binde- und Unterstriche sind für Nutzer kompliziert.

Da diese Besseres zu tun haben, als wie ein Spürhund Social-Media-Accounts zu finden, sorgen Sie also für möglichst gute Orientierung! Checken Sie Ihre Profilnamen und optimieren Sie diese. Und sichern Sie sich auf neuen Kanälen immer zeitnah Ihren Wunschnamen. Tipp: Ob dieser noch frei ist, können Sie über checkusernames.com oder namechk.com recherchieren. Apps wie Periscope oder Snapchat sind hier allerdings nicht dabei.

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Profilnamen ändern: Besser umbenennen als neu einrichten

Was aber tun, wenn Sie schon einige Social Media Accounts haben, deren Namen Sie anpassen möchten? Hier sollten Sie auf keinen Fall die bisherigen Accounts löschen und neue anmelden, denn damit wären alle Follower, Friends, Replies, Likes etc. verloren. Deshalb ist eine Umbenennung besser – und das geht bei den meisten Netzwerken auch problemlos.

So ändern Sie Ihren Profilnamen bei Facebook und Co.:

Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick darüber, ob und wie Sie Profilnamen ändern können. Eine übersichtliche Anleitung dafür finden Sie hier.

  • Facebook: Der Name kann geändert werden, allerdings nur alle 60 Tage. Wobei nur der Administrator einer Fanseite die Rechte dazu besitzt. Es muss ein kleines Antragsformular ausgefüllt werden. Der neue Name wird innerhalb kurzer Zeit geändert, obwohl es laut Facebook bis zu einigen Tagen dauern kann. Wenn auch der Link geändert werden soll, dann kann auch dieser in wenigen Schritten geändert werden. Denken Sie aber daran, dann auch alle Verlinkungen auf Ihrer Website oder im Blog anzupassen. Wenn Sie aktuell zu viele Fanseiten betreiben, lohnt es sich auch, sinnvoll auszudünnen. Facebook bietet eine einfache Möglichkeit an, Seiten zusammenzuführen. Auch hierfür gibt es ein Formular. Längstens dauert die Umsetzung vierzehn Tage.
  • Twitter: Sie können Ihren Nutzernamen ganz einfach unter Einstellungen > Account ändern. Einfach den neuen Namen eingeben und speichern. Einzige Voraussetzung: Der Name ist noch frei.
  • Google+ Markenkonto: Einfach in Ihrem Markenprofil auf den Namen klicken und Sie können ihn anpassen. Wichtig: Dabei ändert sich auch der Name auf allen anderen Google-Produkten, zum Beispiel auf YouTube.
  • Instagram: Sie können sowohl Nutzernamen als auch den Namen einfach unter „Profil“ bearbeiten.
  • Pinterest: Auch hier lässt sich sowohl der Nutzernamen als auch der Namen einfach anpassen.

Grundsätzlich ist zwischen dem Namen und dem Nutzernamen, der oft auch in der URL verwendet wird, zu unterscheiden. Außerdem wichtig: Wenn Sie den Nutzernamen ändern und in manchen Fällen auch die URL, dürfen Sie nicht vergessen, die Verlinkungen von Ihren Webseiten ebenfalls anzupassen.

Fazit

Am besten ist es, wenn Sie schon vor dem Anlegen neuer Social-Media-Accounts die Namen sauber durchdeklinieren und rechtzeitig reservieren. Wenn sie im Nachhinein umbenannt werden, ändert sich bei den Social-Media-Kanälen nichts, da es sich nur um eine Umbenennung handelt. Das heißt: Fans, Beiträge. Tweets, Follower usw. bleiben erhalten. Pro-Tipp: Eröffnen Sie unter dem alten Nutzernamen einen Account, mit dem Sie dann auf den neuen angepassten Account verweisen. So laufen noch bestehende Links nicht ins Leere.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit diesen Social Media Tipps ein paar neue Impulse geben konnten. Sprechen Sie uns gerne an, wenn wir Sie im Social Media Marketing unterstützen können!

Bilder: fotolia / © Masson

 

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Topics: Content Marketing, Social Media, Webdesign

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