Suchmaschinenoptimierung, Inbound Marketing und Social Media – ein starkes Trio

Achim B. C. Karpf am 28. März 2017
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SuchmaschinenoptimierungDie Vernetzung der digitalen Welt nimmt beständig zu. Und so potenzieren sich auch die Effekte von Online-Marketing-Instrumenten, wenn sie geschickt ineinandergreifen. Was haben Suchmaschinenoptimierung (SEO), Social Media und Inbound Marketing miteinander zu tun? Wie können sie zusammen mehr sein als die Summe ihrer Teile?  

Plumpe Werbeparolen haben ausgedient. Die Kunden sind werbemüde und konzentrieren sich auf Angebote, die einen Mehrwert bieten. Mehrwerte sind das Herzstück des Inbound Marketings, das Menschen genau dort abholt, wo sie sich innerhalb der Buyer's Journey befinden – und sie mit entsprechendem Content bedient.

Guter Content hilft bei der Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen, die das Ziel haben, Webseiten in den organischen Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen eine bessere Platzierung zu verschaffen – und dadurch mehr Traffic zu generieren. Ein wichtiger Bestandteil von SEO ist guter Content, den Google als möglichst relevant einstuft. Denn auch bei der Suchmaschinenoptimierung sollten Sie stets die Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer im Blick behalten.

Google lechzt nach guten Inhalten

Bietet Ihr Text einen Mehrwert? Das fragt eben nicht nur der User, sondern auch Google. Ziel von Google ist es nämlich, die beste Lösung für die User in möglichst wenigen Klicks zu liefern. In der Tat zählt der Inhalt zu den wichtigsten Ranking-Faktoren – und spielt so eine zentrale Rolle für jede erfolgreiche SEO-Strategie. Wenn Googles Analysten also wieder einmal den Algorithmus verändern, dann geht es im digitalen Datenhaufen nicht nur darum, den Text mit dem jeweiligen Keyword zu finden, sondern Websites, die einen Mehrwert – also Qualität – bieten. Dabei heißt mehr nicht automatisch besser. Lausige Inhalte werden immer lausige Ergebnisse liefern.

Was macht nun guten Inhalt aus?

Letztlich kommt guter Inhalt gut bei Ihrer Zielgruppe an. Deshalb ist das Wissen um die Bedürfnisse Ihrer Leser ein so wichtiger Aspekt. Bedenken Sie also beim Erstellen von Inhalten in erster Linie, für wen Sie schreiben.

Guter Inhalt...

  • dient den Besuchern – er beantwortet ihre Fragen und hilft ihnen, ihre Ziele zu erreichen.
  • ermöglicht ein einfaches, angenehmes und uneingeschränktes Erlebnis auf jedem Gerät und mit jedem Browser.
  • liefert auf den Punkt die richtigen Informationen und Erfahrungen.
  • erfüllt alle oben genannten Aspekte besser als der Inhalt der Wettbewerber.

Tipp: Google selbst liefert eine ziemlich gute Einführung in das, was Suchmaschinenoptimierung ausmacht. Dieses PDF erklärt, wie im Title und Onpage-Text die Keywords gesetzt werden, wie sich die Struktur der Website sowie der URL verbessern lässt, und wie der Content optimiert werden kann. Auch ranking-check.de hat eine gute SEO-Liste erstellt, deren Punkte sehr hilfreich sind, um die eigene Website mal auf den Prüfstand zu stellen. 

Social Media und Inbound Marketing

Obwohl Google selbst den direkten Einfluss von Social Media auf das Ranking derzeit (noch) verneint, haben Social Shares auf Dauer trotzdem positive Effekte. Denn dort werden viele Signale erzeugt, die Google positiv bewertet: Nutzerinteraktion, Branding und Linkaufbau. Allerdings spielt dabei der Zeitfaktor eine große Rolle: Durch die Verbreitung von Inhalten über soziale Netzwerke erhöht sich die Chance, dass der Content von mehr Menschen gelesen wird und dass auch andere Autoren oder Blogger ihn aufgreifen und auf die Quelle verlinken. Das führt auf längere Zeit gesehen zu mehr Backlinks. Je öfter die eigene Webseite in Zusammenhang mit relevanten Keywords gebracht wird, desto eher hat das positive Auswirkungen auf das Ranking.

Eine Besonderheit stellt Twitter dar: Eine Kooperation zwischen Twitter und Google ermöglicht die direkte Auswertung von Tweets. Da Twitter als Trend-Indikator gilt, weist Google offenbar Themen, die auf Twitter relevant sind, wenigstens für eine kurze Zeit einen höheren Ranking-Faktor zu. Für die Zukunft lässt dies vermuten, dass es wahrscheinlich noch mehr direkte Wechselwirkungen zwischen SEO und Social Media geben wird – konkret auf Twitter bezogen: Je relevanter das Twitter-Profil, desto besser.

Geht Inbound Marketing ohne SEO und Social Media oder umgekehrt?

Die Frage stellt sich, welche Beziehung die Disziplinen untereinander haben. SEO und Social Media sind feste Bestandteile des Inbound Marketings. Unternehmen, die sich der technischen Suchmaschinenoptimierung widmen, gleichzeitig hochwertige Inhalte (Texte, Bilder, Video und Audio) erstellen, diese für Suchmaschinen optimieren und dafür sorgen, die sozialen Netzwerke in ihre digitale Strategie zu integrieren, werden im Rahmen des Inbound Marketings mehr Leads generieren.

Fazit

Erst dann, wenn die Prozesse aufeinander abgestimmt sind und sich gegenseitig ergänzen, sind die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass ein Nutzer schlussendlich zu einem Kunden wird. Folgendes Zitat beschreibt dieses Ineinandergreifen von SEO, Inbound Marketing und Social Media sehr gut:

“You don’t ask someone to marry you on the first date. People get kind of freaked out when you do that. You get to know each other first, then introduce the friends, then the family, and then, once you know the whole package looks good, you put a ring on it.” Matthew Wainwright, HubSpot

Sollten Sie in einer der Marketingdisziplinen Fragen haben oder Unterstützung benötigen, sind wir gerne für Sie da. Ganz gleich, ob es sich um Ideen, die Umsetzung von Content Marketing, eine Inbound-Strategie oder Social Media handelt. 

Headerbild: AdobeStock / www.grimschitz.at

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Topics: Social Media, Inbound Marketing, SEO

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