Tipps zur Leadgenerierung mit Social Media

Achim B. C. Karpf am 5. August 2014
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Man kann auch Leads kaufen. Aber erstens kostet das und zweitens bringt es oft nicht die gewünschten Erfolge. Deshalb bietet es sich an, die kostenlosen Kanäle des Internets zu nutzen, um sich selbst und das eigene Produkt sichtbar zu machen. In der Informationsflut des Internets geht allerdings so manches unter.

Wo und wie muss man auf Social Media Kanälen agieren, damit Interessenten nicht nur Interessenten bleiben, sondern Kunden werden?

1. Kenntnisse über die Zielgruppe ausbauen

Wie gut kennen Sie Ihre Zielgruppe? Sehr gut – dann können Sie diesen Punkt überspringen. Alle anderen sollten sich ernsthaft überlegen, wie die eigene Zielgruppe aussieht und welche Kommunikationskanäle sie im Internet verwendet. Vielleicht lohnt sich intensives Social Media Marketing oder Inbound Marketing gar nicht, wenn die Zielgruppe generell wenig internetaffin ist.

2. Social Media in der ganzen Bandbreite nutzen

Man muss die Kommunikationskanäle möglicher Kunden kennen, um die Gespräche verfolgen zu können. Auch Kundenwünsche werden auf Kanälen wie Facebook (FB) und Twitter geäußert. Unbedingt zuhören! Und sich dann zum richtigen Zeitpunkt in die Unterhaltung einschalten. Das ist oft nicht einfach und der Zeitaufwand ist sehr hoch, wenn man stetig am Ball bleiben will. Deshalb lohnt es sich manchmal, die Social Media Kommunikation nach außen zu verlagern und eine Agentur zu beauftragen, damit mehr Zeit für das Kerngeschäft übrig bleibt.

3. Auf die Online Reputation achten

Gerade im Social Media Bereich ist Negativkritik schnell geäußert. Pech, wenn es das eigene Unternehmen trifft. Am besten wappnet man sich bereits im Vorfeld mit einer Strategie, um im akuten Fall, souverän mit der Situation umgehen zu können. Wenn die Social Media Redaktion im Haus liegt, sollte der Punkt mit auf die Tagesordnung genommen werden. Kümmert sich hingegen eine Agentur um Ihre Social Media Belange, sollten Sie sich darlegen lassen, wie die Agentur mit Krisensituationen umgeht.

4. Social Media und SEO

Ein wichtiger Grund, um aktiv auf FB mit zu diskutieren, ist der direkte Einfluss von FB-Posts auf das Google Ranking der eigenen Produktseite. Derzeit wachsen die vorher getrennten Bereiche Social Media und SEO (Search Engine Optimization) zusammen. Die Top eins im Google Suchergebnis taucht mit hoher Wahrscheinlichkeit drei oder vier Stellen weiter unten wieder auf – mit ihrem FB-Kommentar, der neuesten Nachricht auf Twitter oder einem Youtube-Video.

5. Konzept für FB-Auftritt erstellen

Die firmeneigene FB-Seite ist häufig nicht richtig konzipiert und es wird wahllos gepostet, was gerade aktuell ist. Dadurch erhält man nicht nur den Eindruck von einem chaotischen Führungsstil, sondern zweifelt an der allgemeinen Kompetenz des Unternehmens. Da das auf jeden Fall vermieden werden soll, ist die Erstellung eines Konzept für den Firmenauftritt auf FB Pflicht.

6. Unternehmensblog anlegen

In einer aktuellen Umfrage bei Marketern kam heraus, dass Facebook zwar für die B2C Kommunikation der beste Kanal ist, aber auf Unternehmensblogs schneller B2B-Kontakte geknüpft werden. Außerdem ist die Community bei B2B-Kontakten loyaler und springt nicht so schnell wieder ab. Es empfiehlt sich daher einen Unternehmensblog anzulegen, der genau die Themen fokussiert, die für Ihre Projekte wichtig sind.

 

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Topics: Social Media, Zielgruppe, SEO, B2C, Leadgenerierung, B2B

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