Veränderung als Glücksfall: Das zukunftsfähige Unternehmen schaffen

David Göhler am 28. April 2016
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Zukunftsfähiges UnternehmenIn der Theorie begrüßen viele Unternehmen Veränderungen, doch wenn sie anstehen, tun sich viele Firmen sehr schwer damit. Dabei ist das vor allem eine Frage der Herangehensweise: Wer Veränderungen grundsätzlich begrüßt und ständig mit diesen rechnet, kann auf sie perfekt reagieren und damit als zukunftsfähiges Unternehmen die Konkurrenz überflügeln.
Wäre es wirklich schön, wenn alles so bliebe, wie es ist (was sich mancher ja wünscht)? Zum Glück stellt sich die Frage nicht: Die Welt verändert sich jeden Tag, gefühlt immer schneller. Für Unternehmen ist es daher sinnvoll, Veränderungen nicht nur zu akzeptieren, sondern als Chance zu begreifen, sich von der Konkurrenz abzusetzen.

Geschäftspartner erwarten heutzutage, dass der Partner flexibel und schnell auf Veränderungen reagieren kann. Aber kann er? Oft gibt es in Unternehmen Strukturen und Technik, die seit langer Zeit unverändert sind, die funktionieren, aber wenig Spielraum für Neues lassen. Kommen dann die großen Veränderungen, muss alles auf einmal und sehr schnell passieren. Das führt dann selten zu optimalen Ergebnissen, sondern eher ins Chaos; die Mitarbeiter sind genervt, die Partner enttäuscht und die Bilanz weit hinter den Erwartungen.

Das zukunftsfähige Unternehmen im Marketing

Was für die Produktion, die Entwicklung und den Vertrieb schnell klar ist, gilt auch fürs Marketing. Mit Print-Werbung, einer Webseite und ein paar geschalteten Bannern kommt man heute nicht weit. Auch hier hat sich die Welt verändert. Wer seine Zielgruppen erreichen will, muss sich darüber Gedanken machen, wo diese sich informieren, auf was sie achten, in welcher Situation sie gerade sind, was sie drückt und wie man Lösungen anbieten kann. Es gibt viele soziale Plattformen, die auch noch kommen und gehen, die aber dennoch wichtig sind.

Modernes, zukunftsfähiges Marketing setzt mehr auf Interaktion, Dialog, ist schneller und direkter als früher. Es setzt außerdem wesentlich mehr Technik ein, um seine potenziellen Kunden zu beobachten, dabei zu erkennen, wo sie der Schuh drückt, um anschließend passenden Lösungen anzubieten. Dabei helfen Nurturing-Systeme wie Eloqua oder Hubspot.

Außerdem will der potenzielle Kunde sich selbst informieren, in der Geschwindigkeit, wie er es möchte, sich nicht drängen lassen. Ein modernes Marketing muss das berücksichtigen und viele Möglichkeiten der Kontakt- und Informationsaufnahme anbieten. Das wichtigste dabei: Was nützt dem potenziellen Kunden direkt? Kann man ihm etwas anbieten, was er sofort einsetzen kann und ihn weiterbringt? Dafür ist er im Gegenzug auch bereit, seine Kontaktdaten abzugeben – der erste Schritt zur direkten Kommunikation.

Echte Information statt platte Werbung

Zum einen gilt es also, eine lebendige Community aufzubauen und Content-Bereiche, die den Kunden weiterbringen, ihm helfen und dafür sorgen, dass er gerne wiederkommt. Content Marketing bedeutet, dass man Vertrauen aufbaut, echte Information zur Verfügung stellt und die Anforderungen der Kunden kennt, benennt und zeigt, dass man Lösungen dafür entwickeln kann. Dafür sind Kunden dann auch bereit, ihre Daten dazulassen.

Ein Besipiel: Wir haben als Agentur sehr gute Erfahrungen mit Präsentationen gemacht, die sich an das Look&Feel des eigenen Unternehmens anpassen lassen und Inhalte bereithalten, mit denen ein Manager seinen Chef für eine Sache gewinnen und ihn überzeugen kann. So ein Powerpoint-Set ist quasi ein "Überzeugungsbaukasten", aus dem man sich bedienen kann. Dafür gibt jeder Verantwortliche gerne seine Kontaktdaten her. Den Nutzen hat er ja sofort.

Das gleich gilt für Social Media: Wo sind Deine Kunden und auf was erwarten sie auf den verschiedenen Plattformen? Einfach mal Los-Twittern und auf auf Facebook etwas posten bringt oft nichts. Es braucht ein Konzept, Zielgruppen, Personas und die richtige Plattform. Xing und LinkedIn sind beispielsweise ideal, um Geschäftsleute zu kontaktieren. Doch wie und wo erwischt man sie?
Dazu braucht man erfahrene Social Media Manager, die wissen, wie sie mithilfe von Influencern eine Social Media Community aufbauen können und wissen, welche Plattformen jetzt und in Zukunft bespielt werden müssen. Nur so kann man schnell und flexibel auf sich wechselnde Anforderungen reagieren, ist damit bereit für die Zukunft.

Ein Beispiel

Wir als NetPress betreuen nicht nur unsere Kunden, um sie beim Aufbau von direkter Kommunikation mit Ihren Kunden zu betreuen, sondern leben das zukunftsfähige Marketing auch in unseren eigenen Aktivitäten. Wir betreiben diverse Social-Media-Plattformen selbst, bestücken unsere eigenen Blog und haben mit Experten der IT eine eigene Blog-Platform, um für Kunden Lead-Kampagnen fahren zu können. Unser Newsletter erreicht mehr als 5000 Personen.

Für unsere Kunden entwickeln wir ständig neue Content-Elemente, um das Engagement zu erhöhen und echte Kundenbindung aufzubauen und betreuen diverse Social-Media-Kanäle. So sind wir immer am Zahn der Zeit und können aus eigener Erfahrung neue Konzepte für unsere Kunden entwickeln. Veränderungen sind uns dabei mehr als willkommen.

Headerbild: Fotolia / Marco2811

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